Das TerraNova® Ultra – Verfahren:

Klärschlamm + HTC = Energie + Phosphor – Kosten

Beim TerraNova® Ultra Verfahren wird der Prozess der natürlichen Kohleentstehung nachahmt und erheblich beschleunigt – es basiert dabei auf der Hydrothermalen Karbonisierung (HTC) des Klärschlamms:

Bei der HTC wird der Klärschlamm bei einer Temperatur von ca. 200 Grad und einem Druck von 20 bis 35 bar unter Luftabschluss und Zugabe eines Katalysators innerhalb von wenigen Stunden „karbonisiert“, also zu einem braunkohleartigen Brennstoff verwandelt.

Dieser Brennstoff enthält im Vergleich zum Klärschlamm kaum noch Wasser und kann deshalb aufgrund seines hohen Energiegehalts zur Energieerzeugung in Braunkohlekraftwerken oder zur Verringerung des Energiebedarfs in Zementwerken oder Müllverbrennungsanlagen verfeuert werden.

Als weiteres Produkt liefert die HTC das dem Klärschlamm entzogene Wasser. Dieses HTC-Filtrat ist schadstoffarm, sterilisiert und nährstoffreich, da es einen großen Teil des im Schlamm gespeicherten Phosphors enthält. Der Phosphor wird im Rahmen des Prozesses zurückgewonnen und kann als besonders leistungsfähiger organischer Dünger eingesetzt werden.

Verfügt die Kläranlage über einen Faulprozess, wird durch Rückführung des energiereichen Filtrats der Faulgasertrag um 10% erhöht- und damit die erzeugte elektrische Energie zur Eigenversorgung der Kläranlage.

Die TerraNova Energy Anlagen verfügen über ein hocheffizientes Wärmerückgewinnungssystem – wodurch der Wärmebedarf des HTC Prozesses, der während der Karbonisierung noch zusätzliche Wärme freisetzt, minimiert werden kann.

Durch das kontinuierliche Verfahren ohne Temperatur und Druckwechsel und den einfachen Aufbau mit minimaler Anzahl bewegter Teile wird eine maximale Zuverlässigkeit im Betrieb erreicht.

Das Funktionsprinzip des TerraNova® UItra VerfahrensPhosphorrückgewinnung mit TerraNova® UItra

Die folgenden Videos zeigen das Verfahren im Labormaßstab und in der industriellen Umsetzung: